17. Februar 2025

Prof. Dr. Heinemann-Grüder zur USA und Russland Prof. Dr. Heinemann-Grüder zur USA und Russland

In einem Interview mit Deutschlandfunk vom 17. Februar 2025 analysiert Prof. Andreas Heinemann-Grüder die aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt und die Bedeutung der jüngsten diplomatischen Gespräche zwischen den USA und Russland. Dabei beleuchtet er sowohl Chancen als auch Risiken, die sich aus den Verhandlungen ergeben, die möglicherweise einen Schritt in Richtung Waffenstillstand oder gar einer künftigen Deeskalation darstellen könnten.

Politikwissenschaftler Prof. Heinemann-Grüder zu Beziehungen zwischen USA und Ukraine
Politikwissenschaftler Prof. Heinemann-Grüder zu Beziehungen zwischen USA und Ukraine © Phoenix
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Im Interview mit Deutschlandfunk geht Prof. Andreas Heinemann-Grüder auf die vielversprechenden, aber auch gefährlichen Aspekte des Treffens zwischen dem US-Außenminister und dem russischen Ressortchef ein. Einerseits könnte dieses Gespräch eine Grundlage für einen Waffenstillstand bieten und Russland möglicherweise von weiteren militärischen Eroberungen abhalten. Andererseits warnt der Politikwissenschaftler vor der Gefahr, dass Russland durch diesen Dialog eher bevorzugt behandelt werden könnte, während die Ukraine möglicherweise zu härteren Bedingungen gezwungen wird. Dies könnte dazu führen, dass Wladimir Putin als Sieger aus dem Krieg hervorgeht, ohne dass die Verhandlungen tatsächlich zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden führen.

Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder 2ist Senior Fellow beim CASSIS und außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politik und Konflikte im postsowjetischen Raum, vergleichender Föderalismus, das Wiederaufleben des Autoritarismus und gewaltsame politische Krisen mit irregulären bewaffneten Gruppen.

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